Feuerwehr Stuttgart - Freiwillige Feuerwehr Abteilung Botnang

23.-29.05.2026: Hauslager der Jugendfeuerwehr in Haidmühle/Bayrischer Wald

23.-29.05.2026: Hauslager der Jugendfeuerwehr in Haidmühle/Bayrischer Wald

Wir sind angekommen! Am 23.05. machten wir, die Jugendfeuerwehr Botnang, uns auf den Weg zu unserem Pfingstlager. Frühmorgens verließen wir Botnang in Richtung unseres diesjährigen Ziels: Haidmühle im Bayrischen Wald. Und das Wetter? Perfekt! Und so soll es auch in der nächsten Woche bleiben. Nach einer umleitungsbedingt sehr langen Fahrt erreichten wir am Abend endlich unser Haus. Wir entluden die Autos und bezogen unsere Zimmer. Für Einige zum Glück pünktlich genug, um das große DFB-Pokalspielfinale im Livestream zu sehen. Unsere Küchengurus zauberten währenddessen leckere Käsespätzle, die es dann zum Abendessen gab. Im Anschluss wurden die gemeinsamen Hausregeln aufgestellt und nach etwas Freizeit ging der Tag zu Ende.

Tag 2 - Sonntag: Nach dem späten Abendessen durften wir heute etwas länger schlafen. Pünktlich um 09:00 Uhr wurde geweckt, der Küchendienst musste etwas eher aufstehen. Nach dem Frühstück ging es zum Bärenbob nach Grafenau, einer sehr wilden Sommerrodelbahn. Bei der 1.250 m langen Abfahrt werden 107 Höhenmeter zurück gelegt und eine ordentliche Geschwindigkeit erreicht. Selbstverständlich blieb es nicht nur bei einer einzigen Abfahrt. Da das herrliche Wetter weiterhin anhält, ging es im Anschluss zu einer sehr guten Eisdiele in Freyung, bevor wir in unser Haus zurückkehrten und etwas Freizeit bei Fußball, Tischtennis und Tischfußball verbrachten.

Ach: Was sind eigentlich Wasservögel? Einen Besuch ganz traditioneller Art erhielten wir während unseres Abendessens: Ein kräftiger, psalmartiger Gesang einer Gruppe aus lauter Männern ertönte laut vor unserer Tür. Es waren die Wasservögel, die für eine gute Ernte gemäß Tradition von den Hofbewohnern mit Wasser begossen werden. Und so eilten wir heraus und... den Rest zeigen die Fotos. Mehr Informationen über diesen Brauch gibt es hier: Sueddeutsche.de.

Am Abend bauten wir noch ein kleines Lagerfeuer auf, rösteten Marshmallows und ließen den Tag am Feuer ausklingen.

Tag 3 - Montag: Wandertag! Eine Wanderung pro Ausflug ist bei uns Pflicht. So fuhren wir am Pfingstmontag nach Schönau, um eine Wanderung im Tier-Freigelände im Nationalparkzentrum Lusen zu unternehmen. Inmitten der entstehenden Waldwildnis kann man auf über 200 Hektar rund 40 Säugetier- und Vogelarten beobachten. Bei uns im Gepäck: Verpflegung für den Tag, Sonnencreme und Helmi. Vorbei an Freigehegen für Braunbär, Elch, Luchs & Co hatten wir die Chance, diese Tiere in natürlicher Umgebung beobachten zu können. Nach ca. 8 km haben wir den Rundweg vollendet und kamen wieder am Ausgangspunkt an. Zurück an der Unterkünft hatten wir etwas Freizeit zum Spielen. Am Abend rief der Küchendienst zum Essen: Es gab super leckere Linsen und Spätzle.

Als wäre das alles nicht aufregend genug, haben wir unter uns auch einen Mörder: Den Zahnbürstenmörder. Der versteckt ausgeloste Mörder hat die Aufgabe, alle Anderen unter bestimmten Regeln zu ermorden. Wird er ertappt oder es gibt einen Verdacht, wird er angeklagt. Allein heute hatten wir 2 Mörder unter Verdacht und wie sich zeigte, zurecht angeklagt.

Tag 4 - Dienstag: Heute ging es nach dem Frühstück ins Schwimmbad! Nach ca. 1 h Fahrt erreichten wir die elypso Badewelt in Deggendorf und verbrachten dort unseren Tag. Als wir am Abend in unsere Unterkunft zurückkehrten, montierten wir noch das Netz am Volleyballplatz und spielten ein kleines Match. Den Abend ließen wir gemeinsam bei einem Filmeabend ausklingen.

Tag 5 - Mittwoch: Wir machten einen Ausflug in die nächst größere Stadt: Passau, wo Inn und Ilz im Flüssedreieck in die Donau fließen. Nach etwas Gruppen-Freizeit in der Stadt trafen wir uns an einer Eisdiele und kühlten uns an dem heißen Tag etwas ab. Im Anschluss ging es zur Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Passau. Maxi stellte uns die Feuerwehr und die Struktur vor und führte uns anschließend durch das Feuerwehrhaus. Selbstverständlich schauten wir uns auch die Fahrzeuge ganz genau an. Direkt nach unserem Abschluss wurde das HLF und die DLK zu einem kleinen Technische Hilfeleistungs-Einsatz gerufen - und so konnten wir die Kameraden vor unserer Rückfahrt auch einmal ausrücken sehen.

Tag 6 - Donnerstag: Heute ging der Wecker etwas zeitiger, da unser Ausflugsziel in ca. 1,5 h Entfernung mit dem Auto lag: Eine Kanutour auf dem Schwarzen Regen von Viechtach bis zur Staumauer am Höllensteinsee. Aufgeteilt auf 5 Kanus ging es die 9 Flusskilometer entlang, wobei wir an einer Umsetzstelle eine Pause für ein kleines Vesper einlegten. Zurück in unserer Unterkunft wirft der folgende Tag seine Schatten voraus: Der Abreisetag steht bevor und wir packten am Abend bereits die ersten Gepäckstücke, um Morgen pünktlich loszukommen.

Tag 7 - Freitag: Da ist er - unser Abreisetag. Die Vorbereitungen haben sich gelohnt, denn pünktlich um 10:00 Uhr konnten wir das Haus verlassen und unsere Fahrt zurück nach Botnang antreten. Nach etwas über 5 Stunden inkl. einer kleinen Vesperpause trafen wir an unserem Feuerwehrhaus ein und entluden die Fahrzeuge. Bevor wir diese an ihre Abteilungen zurückbringen konnten, mussten diese noch geputzt und getankt werden.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Abteilungen Büsnau und Plieningen bedanken, die uns ihre MTW so unkompliziert zur Verfügung gestellt haben! :)

Fotos: Jugendfeuerwehr Botnang